10/52 – Briegel der Busch!?

Die 10er Marke ist gebrochen. Ich habe mich bereits zweieinhalb Monate mit diesem Projekt beschäftigt und kann nun schon sagen, dass es mir unheimlich hilft und ich selbst meine fotografischen Fortschritte erkennen kann. Von Ideen, der Planung, über die Umsetzung bis zur Retusche. Ich probiere neue Dinge aus und sie klappen sogar meist. Das bestärkt einen doch sehr. Man muss es manchmal einfach nur probieren. Wenn es kein gutes Foto wird, gewinnt man trotzdem an Wissen und kann aus Fehlern lernen, um es später noch einmal anders zu versuchen. Wird das geplante Foto wirklich gut, dann lernt man dazu und hat zudem noch ein vorzeigbares Bild. Es ist also in jedem Fall ein Gewinn an Wissen.

Das Bild dieser Woche sieht leicht gemacht aus, besteht aber auch aus 4 Einzelbildern, die ich zusammengesetzt habe. Man eignet sich mit der Zeit einfach Tricks an, die dann zur Gewohnheit werden. Bei meinen Ganzkörper-Aufnahmen erweitere ich in den meisten Fällen den Hintergrund um mehr Tiefe zu schaffen, bei Bildern wie das obige, arbeite ich auch mit mehreren Bildern, da ich so Elemente, die nicht zu sehen sein sollen einfach durch die Nachbearbeitung kaschieren kann. Ich habe mir hier keinen Efeu in großer Kleinarbeit um den Kopf gewickelt, bis es genau so aussah wie es aussehen sollte. Nein, ich hatte Efeu im Topf und habe ihn mit einer Hand um den Kopf gewickelt, während die andere Hand den Topf hielt. Das Ausgangsbild war einfach nur eine statische Frontalaufnahme von mir. Dort hatte ich sogar noch meine Brille auf, die im Endbild gar nicht mehr zu sehen war. Ach, ich liebe die Möglichkeiten, die Photoshop uns bietet.

Hier sind noch ein paar Bilder zur Entstehung, damit ihr auch wisst wie doof das ganze live vor Ort ausgesehen hat. Oh, Premiere… Ich glaube das ist das erste Bild von mir mit Brille auf dem Blog. Was man online so alles jahrelang verbergen kann… 😉