34/52 – Alles neu im Jahr 2015!

Das war es nun, das Jahr 2014! Vereinzelt hört man die ersten Sylvester Knaller und ich sitze hier und denke über das vergangene Jahr nach. Mal wieder habe ich nicht all das erreicht, was ich mir vornahm und dafür viel zu viel Zeit mit anderen, sinnlosen Dingen vertrödelt. Und genau wie jedes Jahr denke ich mir „Nächstes Jahr wird alles besser. 2015 wird mein Jahr. Da gebe ich Gas und haue einen Schlag rein.“ – leere Versprechen. Was sollte sich schon von einem Tag auf den anderen ändern? Es ist kein Neuanfang. Meine Tage zählen normal weiter und nur, weil man sich einen neuen Terminplaner und Wandkalender zulegen muss, bedeutet das nicht einen Sinneswandel vollziehen zu müssen. Alles Quatschkram. Nichtsdestotrotz rede ich mir mal wieder ein, alles besser machen zu wollen und zu müssen. Auf meiner To-Do-Liste für 2015 befinden sich nun schon allerhand Dinge. Manches wird sich ändern, andere Dinge bleiben sicher doch irgendwie so wie sie waren.

Wohnen:
Nein, ich ziehe nicht schon wieder um. Jedoch zieht meine Mitbewohnerin im Januar aus und mein Freund ein. Ich überlege nun schon seit Wochen wie man welchen Raum am besten nutzen und wie man alles aufhübschen kann. Ich liebe es zu planen und einzurichten. Die Fahrradfahrerei früh am Morgen hat ein Ende und überhaupt das viele von ihm zu mir und mir zu ihm gefahre ist dann auch endlich vorbei. Ich denke das wird super und ich freue mich ungemein auf die gemeinsame Zeit.

Neuer Webauftritt:
Mein Blog wird sich wieder einmal ändern, und das hoffentlich möglichst zügig. Mein neues Logo besteht schon seit ein paar Monaten und die Katze hier muss weg. Künstlername adé! Ich beschrieb die Problematik schon auf Facebook, wo ich den Wandel von „Mme Chaton“ zu „Lena Steinke“ bereits vollzogen habe. Ein Künstlername mag vielleicht am Anfang ganz schön sein, wenn man noch nicht all zu viel Aufmerksamkeit auf seinen realen Namen ziehen möchte und ein wenig „undercover“ bleiben möchte. Schwierig wird es jedoch, wenn man langsam bekannter wird und Fotografien gefeatured werden, man bei Wettbewerben mitmacht oder einfach nur erwähnt wird – unter verschiedenen Namen azithromycin 250 mg dose pack. Mit passierte das bereits. Mal stand dort Mme Chaton, mal M. Chaton, mal Lena Steinke oder nur mein Vorname. Mein Wunsch zu einer realen Identität im Internet wuchs und ich gestaltete mir vergangen Herbst ein Logo für mich selbst, mit meinem wirklichen Namen. Und so wird sich die Domain für meinen Webauftritt bald wohl wieder einmal ändern. Mein Blog bleibt bestehen, jedoch als Teil eines Ganzen. Alles soll professioneller werden, größer, moderner, toller – so wie immer. Das Design steht und wird wohl bald von Felix umgesetzt.

Reisen:
Ich liebe es fremde Orte zu erkunden und würde liebend gerne noch mehr reisen und mehr von der Welt sehen. Leider ist das alles nicht gerade billig und als Student/Schüler kann man sich das leider nicht immer so leisten. Im Frühjahr werde ich mit meiner Mutter nach Schottland reisen. Erst ein paar Tage Edinburgh und dann 3 Tage Rundreise mit einem Mietwagen. Es wird klasse und ich freue mich nun schon riesig diese wunderbare Landschaft zu erkunden und festzuhalten. Doch auch Felix und ich planen einen Sommerurlaub. Das steht alles noch nicht fest, ich wünsche mir jedoch wirklich, dass das alles klappt.

Arbeit: 
Ich weiß gar nicht, ob ich es hier überhaupt schon mal erwähnt habe, aber ich arbeite nebenbei seit ca. 1,5 Jahren in einem Supermarkt, hauptsächlich als Kassenkraft. Dort werde ich auch vorerst noch weiterarbeiten, um mir diverse Wünsche finanzieren zu können. Jedoch würde ich wirklich gerne mehr in dem Bereich arbeiten, in dem ich es später auch zu tun haben werde. Sprich mehr Design, Fotografie und Illustration. Ich weiß schließlich immer noch nicht genau in welche Richtung es mich nach dem Diplom treiben wird und trotzdem möchte ich mich so gut es geht darauf vorbereiten. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass ich später im Beruf noch viel mit Illustration und Fotografie zu tun haben werde, trotzdem liebe ich diese beiden kreative Bereiche und möchte sie wenigstens in meiner Freizeit beibehalten. Natürlich werde ich mein 52 Weeks Project zu Ende führen und auch weiterhin fotografische Projekte realisieren. Ich hoffe nur, dass es danach nicht einbricht, weil ich wieder einmal keine Models habe. Nach diesem Projekt habe ich nämlich erst einmal genug Selbstporträts geschossen und würde lieber Emotionen anderer Menschen einfangen. Vielleicht werde ich nach Abschluss des Projekts einfach ein 52 Weeks mit Illustrationen anfangen. Sonst passiert wieder ewig nichts mehr. Irgendwie muss man sich manchmal dazu zwingen kreativ zu sein.

Schule:
2015, das ist mein letztes komplettes Schuljahr. Im März beginnt das 6. Semester, im September das 7. und damit das Diplomsemester. So sehr ich mich auch auf das Diplom freue habe ich etwas Angst vor dem was danach wohl kommen mag. Dieses Jahr muss ich die Schulzeit noch einmal richtig genießen. So viel Freizeit werde ich wohl kaum so schnell wieder haben.

Momentan liest man auf jedem Blog Rückblicke. Warum zurückblicken, wenn man genau so gut nach vorne sehen kann? In einem Rückblick erfährt man ja nichts neues. Also sehe ich lieber nach vorne und hoffe ihr ebenso! Ich wünsche euch hier schon mal einen guten Rutsch. Feiert schön und man liest sich im nächsten Jahr!

PS: Hier ist alles voller Konfetti!