Der dritte Tag in Amsterdam, Samstag, der 17.04.16.

Wir starteten morgens Richtung des Rotlichtviertels und wollten den Tag eigentlich mit einem super Frühstück bei Omelegg beginnen. Leider war dieses Frühstücksrestaurant total überfüllt und es bildete sich eine sehr lange Schlange vor dem Laden. Wir hätten dort etwa eine Stunde, wenn nicht sogar noch länger auf einen freien Tisch warten müssen. So sind wir weitergezogen und haben uns anderweitig etwas zu essen gesucht.

Dann ging es für uns wieder zum Museumplein, da dort ein Künstlermarkt stattfand. Das Wetter war an diesem Tag sehr sprunghaft. Anfangs war es sehr sonnig, doch plötzlich zogen sich die Wolken zu und es glich eher einem Weltuntergangs-Szenario. Meine Stimmung war an diesem Tag auch ziemlich im Eimer, wie man auf den Bilder erkennen kann. Aber genau wie das Wetter heiterte sie im Laufe des Tages wieder auf – spätestens als wir in den 9 Straatjes durch die Geschäfte bummelten…

Als wir uns auf den Weg zu diesen 9 Straatjes machten, kamen wir auch schon an tollen Läden vorbei. Sehr angetan war ich von dem Geschäft „Hutspot“ in der Straße „Van Woustraat“. Dort gibt es tolle Stücke von tollen, ausgewählten Marken, aber auch von lokalen Designern. Das Konzept des Shops ist auf jeden Fall sehr schön. Hier kann man entspannt stöbern, shoppen und Kaffee trinken. Der Stil erinnert an Edited und Kauf dich Glücklich. Nachdem dort 2 schöne Pullis des dänischen Labels „Jutka & Riska“ in meiner Einkaufstasche landeten, bummelten wir dann durch die vielen tollen, kleinen Boutiquen in den 9 Straatjes, tranken später einen Cappuchino und aßen Kuchen in dem originellen Café „Koffiehuis De Hoek“ in der Prinsengracht. Die Wand dort ist vollgepinnt mit Geldscheinen aus aller Welt. Es gibt dort auf jeden Fall viel zu entdecken.

Am Abend gönnten wir uns ein leckeres Steak im Steakhouse „De Nachtwacht“. Dieses Restaurant kann man nur weiterempfehlen. Es war wirklich sehr lecker. Gesättigt und etwas müde fuhren wir mit der Fähre wieder zurück ins Hotel. Am Sonntag ging es schon wieder zurück nach Hamburg. Morgens schafften wir es dann aber doch noch ins Restaurant Omelegg. Ich glaube das war das beste Frühstück, das ich je gegessen habe. Dieses Omelett war wirklich fantastisch. Ich hatte übrigens die griechische Variante mit Feta, getrockneten Tomaten und Oliven. Es gibt aber auch noch sehr viel exotischere Varianten.

Amsterdam ist echt schön gewesen, doch hätte uns ein Wochenende auch gelangt. Wir hatten das Gefühl vieles doppelt und dreifach gesehen zu haben. Vielleicht hätten wir auch einfach besser planen sollen und wäre der Regen nicht andauernd dazwischen gekommen, hätte man auch Besichtigungen anders verbinden können.