Es ist nun schon etwas länger her. Im April 2016 waren meine Mutter und ich für ein verlängertes Wochenende in der schönen Stadt Amsterdam. Am Donnerstag Abend ging gegen 20 Uhr der Flug und wir fuhren nur noch ins Hotel, um am nächsten Tag fit für die große Stadterkundung zu sein. Das Hotel befand sich im Stadtteil IJplein en Vogelbuurt im Norden der Stadt. Vom Hauptbahnhof aus konnte man diesen Stadtteil schnell mit einer Fähre erreichen.

Am Freitag gingen wir gegen 11 Uhr vom Hotel los und nahmen die Fähre zum Hauptbahnhof. Von dort aus mussten wir uns erst einmal zurecht finden und irrten eine ganze Weile durch das Rotlichtviertel, bis wir nach einer etwas größeren Runde an „De Oude Kerk“ in einen Bus einstiegen und bis Spui fuhren. Dort fand gerade ein Büchermarkt statt und ich war begeistert von einem kleinen Buchladen an einer Ecke. Zu diesem Zeitpunkt waren wir dort noch nicht drin, wollten dies aber später unbedingt nachholen.

Wir gingen weiter die Straße Singel entlang und wollten uns den Blumenmarkt anschauen. Ich hatte vorher sehr schöne Bilder gesehen, die von der anderen Seite des Blumenmarkts aufgenommen wurden, aber dort angekommen, fanden wir den Anblick eher enttäuschend. Die Rückwände der Gewächshäuser waren nur mit Blumenmotiven beklebt und alles sah sehr billig und recht schäbig aus. Also gingen wir weiter zum Rembrandtplein, aßen etwas und schauten uns in der Mitte des Platzes die vielen kleinen Staturen an, die das Bild „Die Nachwache“ darstellen.

Unsere Reise führte uns weiter an den vielen Grachten vorbei bis zum Rijksmuseum. Dort wollten wir jedoch erst am nächsten Tag rein… Es fing an zu nieseln. Das Wetter war allgemein nicht besonders gut während unserer Zeit in Amsterdam. Durch den Nieselregen gingen wir in der Dämmerung durch das Rotlichtviertel wieder in Richtung Fähre, um dann müde und erschöpft schlafen zu gehen.