Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe ihr habt den Jahreswechsel gut überstanden. Ich hatte einen guten Start ins Jahr 2017 und entspanne heute auf der Couch. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Silvestermuffel. Diese Böller nerven und betrunkene Menschen in der Bahn nerven und Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel wegen Polizeieinsätzen nerven erst recht. Aber es ist überstanden und ich blicke dem Jahr 2017 optimistisch entgegen.

2016 ist viel geschehen und trotzdem hatte ich gerade in den Herbst- und Wintermonaten das Gefühl irgendwie im Alltag festzusitzen. Anfang des Jahres ist noch recht viel geschehen. Ich habe erfolgreich meine schulische Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin beendet, habe direkt angefangen Vollzeit zu arbeiten und bin Ende Mai nach etwa einem Jahr Pendelei mit Felix nach Hamburg gezogen. Ich hätte gerne mehr von der Welt gesehen. Leider beschränkte sich das Reisen 2016 auf ein Wochenende in Amsterdam mit meiner Mutter. Die Kamera habe ich 2016 leider nicht so häufig in die Hand genommen wie in den Vorjahren. Eine der Ausnahmen war der wirklich schöne Fotojob im Sommer, bei dem ich die standesamtliche Hochzeit von Monika und ihrem Mann Christian in Lübeck begleiten durfte. Es war meine erste Hochzeitsdokumentation und eine stressige, aber noch sehr viel schönere Erfahrung. Abgesehen von diesem Event lagen Kamera und Stift eher auf dem Tisch als in meiner Hand. Gerade in der ersten Zeit mit einer 40-Stunden Woche merkt man, dass man schon Einschränkungen hinnehmen muss. Das kreative Dasein abseits der Arbeit gestaltet sich deutlich schwieriger als noch zu Schulzeiten. Selbst Bilder für den Blog muss man genau planen, da in den dunklen Monaten oft nur das Wochenende zum fotografieren mit Tageslicht übrig bleibt. Man muss seinen Tag besser organisieren – und dafür habe ich mir nun den Kalender von „Ein guter Plan“ (siehe Dezember Favoriten) zugelegt. Ich schreibe To-do Listen und versuche sie möglichst gut und schnell abzuarbeiten, dabei habe ich früher immer einfach alles so gemacht wie es mir gerade in den Sinn kam. Ende 2016 habe ich mein altes Skizzenbuch wieder hervorgekramt und gefüllt. Das inzwischen recht gut gefüllte, eigentlich sogar volle (wann ist ein Skizzenbuch wirklich voll?) A5 Moleskine macht mich schon etwas stolz. Vielleicht sollte ich dazu bald einen eigenen Post verfassen. Würde euch das interessieren? Zu Weihnachten bekam ich ein neues A4 Moleskine Skizzenbuch, das nun darauf wartet gefüllt zu werden.

2017 steht ein Jobwechsel, eine Wohnungssuche und hoffentlich auch eine etwas größere Reise an. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und freue mich riesig auf neue Herausforderungen und Perspektiven. Meine Kamera möchte ich auch wieder häufiger in die Hand nehmen. Nun müsste ich eigentlich noch schreiben, dass ich mich gesünder ernähren und mehr Sport treiben möchte. Ja, das will ich auch, aber leider sind das auch die Dinge, die man sich zum Jahresanfang immer vornimmt und nur selten wirklich einhält. Vielleicht sollte ich wirklich mal über eine Anmeldung im Fitnessstudio nachdenken.

Nun habe ich sogar mehr geschrieben, als ich anfangs geplant hatte. Eigentlich wollte ich euch nur kurz die Grafik vorstellen, die ich gestern noch kurz bevor wir zu einer Silvesterfeier gegangen sind in Illustrator gestaltet habe. Inspiriert hat mich das „I want to believe“-Plakat von Akte-x. Und wer Akte-X mag, der freut sich nun vielleicht genau so wie ich auf die erste Folge der vierten Staffel von Sherlock. Neujahr mit Sherlock ist dann doch sehr viel entspannter als der laute, bunte und funkelnde Silvesterabend!