Lies doch mal!

Und schon kommt man seinen liebsten Charakteren so nah wie nie zuvor! Diese Bilder entstanden letzten Sonntag im Rahmen einer Gestaltungsaufgabe. Ich habe die Aufgabe (Kampagne, die Grundschüler zum lesen animieren soll) genutzt um mal wieder etwas aufwendigere, konzeptionelle Selbstportraits zu schießen. Der Hauptgedanke meines Konzepts beruht darauf, dass man sich beim lesen eines Buches viel besser in die Story hineinversetzen kann und man eine engere Verbindung zu den Charakteren aufbaut. Einen Film schaut man vielleicht 2 Stunden lang und es bleibt emotional nicht viel hängen, ganz anders als beim Buch, mit dem man sich länger und intensiver beschäftigen muss. Außerdem sollen meine Bilder zeigen, dass Kinder, die lesen eine rege Fantasie haben und sich ihre ganz eigene Welt mit den Figuren aufbauen können. Zwar bin nun ich auf den Bildern zu sehen und kein Grundschulkind, aber auch ich bin in diesem Sinne noch ein Kind und träume manchmal von Hogwarts. Und ich kann mich meist am besten in die Bilder, die mir im Kopf schweben hineinversetzen und am besten selbst darstellen was ich ausdrücken möchte.

Meine gewählten Bücher waren „Harry Potter“ (was auch sonst?), „Wo die wilden Kerle wohnen“ und „Der kleine Prinz“.

Eine große Hilfe war Raphaela, die mich am Sonntag begleitete und aufpasste, dass meine Haare durch den starken Wind nicht mein komplettes Gesicht verdeckten. Auch musste sie auf meine Anweisung hin den Auslöser drücken, weil ich meinen Funkauslöser mal wieder nicht mit hatte. Danke dir, Raphaela!