Und der März ist nun auch schon hinter uns. Die Zeit vergeht gerade rasend schnell. Tag für Tag, Woche für Woche ziehen die Stunden wie in Lichtgeschwindigkeit an mir vorbei. Viele Dinge auf meiner To-Do Liste übertrage ich nur von einer Woche auf die nächste und am Ende des Monats habe ich oftmals das Gefühl nichts geschafft zu haben. Blicke ich dann aber zurück, wurde doch allerhand erlebt, gebaut, erschaffen und die Momente festgehalten. Und einen kleinen Einblick in meine Märzmomente zeige ich wie immer hier – auf meinem Blog in den März Favoriten.

Erlebt:

Wir sind umgezogen! Raus aus der Bude in Winterhude und rein in die Traumwohnung in Altona. Umzüge sind immer stressig und man lebt immer eine gewisse Zeit in einem ziemlichen Chaos, schiebt Kartons und Kisten von einer Seite zur anderen und räumt Dinge von einem Tisch auf den anderen, aber nie an den wirklich finalen Platz. Ich muss sagen, dass hier immer noch Chaos herrscht. Es wird aber langsam wohnlicher. Wir haben zahlreiche Stunden bei Ikea verbracht, obwohl wir eigentlich gar nicht so viel dort kaufen wollten. Trotzdem wurden natürlich neue Dinge angeschafft, im Wohnzimmer gelagert und mühsam zusammengebaut.

Auch, wenn wir hier in der Wohnung noch etwas am aufbauen sind und unsere bestellte Lampe von MONOQI aufgrund einer Lieferverzögerung immer noch nicht angekommen ist, gibt es hier schon mal ein paar kleine Einblicke. Jedenfalls sieht man hier unsere beiden, durch die Flügeltür verbundenen Zimmer, die wir einfach mal Wohn- und Esszimmer, bzw. Arbeitszimmer nennen. Esszimmer hört sich in meinem Alter irgendwie recht spießig an… Aber ein großer Esstisch, an dem eine alte Schulturnbank und tolle Stühle stehen hat nun mal etwas, wenn Familie und Freunde einkehren. Gedacht ist der Esstisch zudem als mein Arbeitsplatz. In Lübeck hatten Felix und ich beide jeweils einen Schreibtisch, in unserer letzten Wohnung in Hamburg dann nicht mehr und ich saß meist im Schaukelstuhl mit dem Macbook auf den Beinen. Wirklich gutes Arbeiten ist das jedoch nicht gewesen und nun sitze ich meist auf der Bank und tippe auch von dort aus diese Zeilen. Finale Wohnungsbilder kommen dann etwas später. Vielleicht beim nächsten Monatsrückblick, vielleicht auch schon früher in einem separaten Post. Auf jeden Fall kommen ein paar kleine Wohninspirationen – sobald hier alles fertig ist. Ich bin jedenfalls total verliebt in den Boden und die tolle Stuckdecke und die Flügeltür… ach, ich liebe es hier!

Besonders gefreut habe ich mich, als in der letzten Märzwoche der Frühling in seiner vollen Pracht aus dem Winterschlaf erwachte und wir den ersten Abend gemütlich auf dem Balkon verbrachten oder am Freitag Abend Freunde im Park Fiction trafen, Wein tranken, Pizza von der Pizzabande aßen, stundenlang redeten und um 1:00 Uhr Nachts immer noch auf der Mauer am Fischmarkt saßen und vorbeifahrende Schiffe beobachteten. Es wurde zwar irgendwann unglaublich kalt, aber zurückblickend war dieser Abend echt super schön und macht Freude auf wärmere Tage. Mögen sie kommen!

Gesehen:

Wie ich schon in den Februar Favoriten schrieb, freute ich mich sehr darüber, dass die 3. Staffel Broadchurch endlich ausgestrahlt wird. Diese Serie ist eine meiner absoluten Favoriten. Nicht nur die Musik von Ólafur Arnalds (neben Max Richters „Three Worlds: music from Woolf Works“ ist der Broadchurch Soundtrack aus Staffel 1 mein wohl meist gehörtes Album auf Spotify) ist unglaublich gut, sondern auch die Auswahl der Schauspieler. Ich finde die Charaktere sehr interessant und die Atmosphäre total stimmig. Die Landschaft in Südengland, ein grumpy David Tennant mit schottischem Akzent und eine Olivia Colman, die man einfach mögen muss… Die erste Staffel ist für mich klar die stärkste, aber Staffel 3 sehe ich mir auch sehr gerne an und trauere schon dem Ende entgegen. Die dritte wird nämlich die letzte sein.

Gehört:

Gehört habe ich vor allem Lieder, die ich schon kannte, da wir bis zum 24. März kein Internet hatten und ich somit auch meine Wochenplaylist auf Spotify nicht wirklich checken konnte. Ein paar tolle neue Favoriten habe ich dennoch gefunden. Zum Beispiel Kyle Lionhart´s „Compromise“. Dieser Künstler hat gerade einmal 7 Songs auf Spotify, von denen sich bereits 3 in meiner Playlist befinden und sehr oft gehört werden. Außerdem gefunden und für gut erklärt habe ich den Song „River Eyes“ von Makers. Es ist am 07. März auf Spotify erschienen und derzeit auch das einzige Lied dort. Ich finde nirgends heraus, ob es sich hier um eine Band oder nur einen einzelnen Künstler handelt und überhaupt existieren keine wirklichen Informationen über Interpret oder Song. Habt ihr da mehr Infos? Ansonsten wäre das mein kleiner Geheimtipp, von dem ich noch viel erwarte. Übrigens finde ich das Ende des Liedes am schönsten und das Cover mag ich auch sehr.

Gezeichnet:

Mein Skizzenbuch konnte sich im März leider nur um eine Seite erweitern. Die Zeit fehlte und so entstand im ganzen Monat nur eine Zeichnung. Sie fing recht detailliert an, da ich jedoch nicht sonderlich motiviert war die Haare zu zeichnen wurde es immer abstrakter und als ich dann auch noch mit einem Auge unzufrieden war, kritzelte ich dieses einfach mit einem Rotstift über. Nun ist es kein Meisterwerk mehr, aber irgendwie hat es dennoch etwas besonderes. Vielleicht sollte ich einfach mal freier an Zeichnungen herangehen.

Gekauft:

Das Geld rauszuschleudern habe ich im März recht gut hinbekommen. Ein Umzug kostet immer viel Geld. Man denkt anfangs „Ach, Möbel haben wir ja“ und plötzlich passt doch nichts mehr so wie man sich das gedacht hat, oder man will einfach alles etwas schöner machen. Wir haben nun 20m2 mehr Platz und Platz will gefüllt werden. Eine etwa 4m lange Wand haben wir mit Kommoden versehen und zwischen den Schränken eine Lücke als Schreibtisch gelassen. Auf den Schränken sind zwei lange Küchenplatten. Wir haben einen neuen TV-Schrank, einen Küchentisch und Stühle, einen Spiegelschrank, einen Küchenschrank, einen Schuhschrank, Lampen und vieles mehr eingekauft. Das Ergebnis kommt, wie schon geschrieben, wenn alles vorzeigbar ist. Vorzeigbar sind nun aber schon meine neuen Schuhe. Meine alten weißen Sneaker sind schon so zerfleddert, dass nun ein neues Paar mit uns einziehen musste. Verliebt habe ich mich in das Modell „Lily“ von EDITED the label. Zu kaufen (oder auch nicht mehr) gibt es den Schuh hier.