Es ist schon fast wieder Mitte Juni und ich hantiere hier noch mit meinen Mai Favoriten herum. Aber hier sind sie nun auch endlich. Es sind echt viele Bilder entstanden. Ich habe sehr viel fotografiert und noch einen sehr großen Stapel an Bildern, die ich bearbeiten müsste. Zeit, wo bleibt sie nur. Sie vergeht einfach viel zu schnell. Ich bräuchte eigentlich eine Tardis, um immer wieder in der Zeit zurückreisen zu können, aber bitte ohne Monster und Katastrophen; ohne Daleks, Cybermen, Ice Warriors, Einfach nur die pure Zeit zurückgewinnen. Das wäre was…

Erlebt:

Der Mai verging mal wieder viel zu schnell, es wurde viel gesehen, gehört und gelebt. Anfang des Monats fand in Hamburg der alljährliche Hafengeburtstag statt, ein Event, das Nicht-Hamburgern einen Grund gibt in diese schöne Stadt zu kommen und Hamburger zuhause bleiben lässt. Ich habe mir dieses abendliche Spektakel an gleich zwei Tagen angetan und werde es so schnell sicher nicht mehr tun. Es scheint als treibt der Hafengeburtstag viele Menschen auf die Straße, denen man irgendwie lieber nicht begegnen möchte, oder Menschen allgemein. Es sind einfach zu viele. Jung trifft auf alt, alternativ auf mainstream. Dann mag ich es doch lieber klein und gemütlich. So zum Beispiel beim Sofar Sounds Konzert, zu dem ich von Ale mitgenommen wurde. Es gab 4 Künstler und gleich der erste befand sich sogar schon vorher auf meiner Spotify Playlist. Umso überraschter war ich, als ich herausfand, dass ich Josh Savage eigentlich vom hören kannte. Ebenfalls super fand ich Devarrow und sehr unterhaltsam war Killin H8. Es war ein sehr schöner Abend mit toller Musik und netten Menschen. Ich hoffe bald mal wieder ein Sofar Sounds Konzert besuchen zu können. Wart ihr schon mal auf einem?

Im Mai habe ich sehr viel fotografiert und kam so an wunderbare Orte. Ich shootete einmal im Tropenhaus des Botanischen Garten in der Nähe des Bahnhofs Dammtor und verbrachte einen wunderbaren Tag am Meer. Es hat so viel Spaß gemacht. Ich möchte diese Shootingmotivation gerne weiter ausnutzen und mehr fotografieren. Dafür habe ich den Zeichenstift dieses Monat kein einziges Mal angerührt. Alles unter einen Hut zu bringen klappt dann meist doch nicht. Hinzu kamen dann ja auch noch weitere Events. So wir waren auf einer schönen Hochzeit, wo gerade vor dem Schloss, in dem geheiratet wurde ein Landmarkt stattfand. Da musste ich erst mal Schafe streicheln gehen…

Und wir haben es endlich getan… Wir haben Flüge nach Neuseeland gebucht. Auch ein Wohnwagen ist schon auf uns reserviert. Es geht endlich los. Zwar erst im November, aber meine Vorfreude auf 3 Wochen Roadtrip in dieser wunderschönen Natur steigt von Tag zu Tag. Ich kann es kaum abwarten und brauche unbedingt noch mindestens 256GB an Speicher. Nur vor der ewig langen Flugzeit grusel ich mich etwas. Dafür muss dringend noch ein gutes Nackenkissen her, mit dem man auch wirklich die meiste Zeit schlafen kann.

Gelesen:

Ich habe tatsächlich endlich mal ein neues Buch angefangen. Es handelt sich dabei um einen Design Ratgeber, jedenfalls dachte ich das. Nachdem ich „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen: oder Anregung zu Achtsamkeit“ von Frank Berzbach  war ich super motiviert und wollte viel zu viele Dinge auf einmal erschaffen. Nun habe ich „Kreativität & Selbstvertrauen: Der Schlüssel zu Ihrem Kreativitätsbewusstsein“ von David und Tom Kelley angefangen und bin bisher noch nicht so ganz überzeugt. Momentan habe ich etwa 1/5 des Buchs gelesen und das Gefühl es richtet sich eher an Menschen, die von sich aus behaupten nicht kreativ zu sein, nicht aber an diejenigen, die sich selbst als Kreative bezeichnen und sich tagtäglich mit Design und Kunst auseinandersetzen. Mal schauen, ob es noch spannender wird. Momentan sieht es eher schön gestaltet aus, als dass es lesenswert ist.

Gekauft:

Gekauft wurden auf jeden Fall Flugtickets nach Neuseeland! Aber das habe ich ja schon erwähnt. Außerdem brauchte ich noch eine passende Jacke und eine Tasche für die Hochzeit. Es wurde also Last Minute geshoppt. Die Jacke habe ich online bei Mango bestellt. Der Stoff ist auch sehr angenehm und fühlt sich an wie sehr weiches Wildleder, besteht aber eigentlich aus Polyester. Ich bin etwas verliebt und trage sie auch im Alltag recht häufig. Ebenfalls neu ist eine kleine Tasche von And Other Stories, die Felix entdeckt hat, als wir noch schnell im Laden waren. Es war die letzte und sie war auch noch um 50% reduziert. Sie ist perfekt und bleibt auf jeden Fall auch sehr lange in meiner Garderobe. Bei solchen Last Minute Käufen für bestimmte Anlässe greift man ja oftmals zu Dingen, die für den Grund der Feierlichkeit angemessen sind, einem aber nicht zu 100% gefallen. Da war ich umso glücklicher, dass ich wirklich nur Dinge gekauft habe, die ich liebe. Jedes einzelne Teil hat nun einen festen Platz in meinem Kleiderschrank gefunden und werden dort sicher nicht versauern, bis ich mich irgendwann dazu zwinge sie bei Kleiderkreisel zu verkaufen. Die Jacke von Mango findet ihr hier.

Ebenfalls einziehen durften ein paar neue Becher und Schalen von Søstrene Grene. Dafür durfte unsere wilde Bechersammlung, die tatsächlich noch aus Kinderbechern bestand (Tschüß Diddl Becher!) endgültig verschwinden. Wir haben sie in grau und in rosa gekauft. Nachteil ist jedoch, dass wenn sie kauputt gehen sollte, wir keine weiteren Becher nachbestellen können, da es dort ja immer nur Aktionsware gibt. Wir hoffen mal, dass sie lange halten. Und das sie lange halten werden hoffe ich auch von den Postern, die nun endlich an Posterleisten hängen. Bestellt habe ich sie schon im April bei Monoqi, angekommen sind sie im Mai.

Gehört:

Irgendwie habe ich das Gefühl keine neue Musik mehr für mich zu entdecken. Alles klingt gleich, alles habe ich irgendwann und irgendwo schon mal gehört. Gesammelt habe ich alles was ich im Mai oft gehört habe in einer Spotify Playlist. Ihr könnt euch ja mal durchhören und falls ihr tolle Tipps habt, immer her damit.

Gesehen:

Wir suchten gerade Parks and Recreation und gucken Felix hat mich nun auch etwas mit American Gods angesteckt. Meist wusle ich nebenbei noch herum und verpasse den einen oder anderen Moment, im Grunde ist die Serie aber super spannend. Außerdem ist sie von Hannibal-Produzent Bryan Fuller, ähnlich blutlastig und künstlerisch inszeniert, was die ekeligen Szenen Fuller-like ästhetisch erscheinen lässt. Ich denke darüber muss ich nicht mehr erzählen, da die Serie sowieso gerade in aller Munde ist.

Super toll finde ich derzeit auch Abstract: The Art of Design, eine Netflix Serie, die jede Folge die Arbeit und die Arbeitsweise eines Designers vorstellt und wirklich gut dokumentiert und inszeniert. Meine liebsten Folgen sind bisher die von Christoph Niemann und Bjarke Ingels. Wahrscheinlich bin ich aber auch die letzte, die nun Abstract guckt. Ihr seid wahrscheinlich schon alle durch mit den paar Folgen. Schließlich gibt es die Serie nun ja schon seit Anfang des Jahres.