Making of: Lies doch mal!

Heute möchte ich euch ein paar Bilder zur Entstehung der „Lies doch mal!“ Fotoserie zeigen. Es ist quasi ein Blick hinter die Kulissen.

Letzten Sonntag fuhr ich zu Raphaela und wir marschierten durch die Natur. Hier und da erspähten wir ein paar tolle Plätze und versuchten so schnell wie möglich die passenden Bilder zu schießen, weil es an diesem Tag nach einer schönen, sonnigen Woche echt verdammt kalt, windig und verregnet war. Ich baute mein Stativ auf, stellte alles ein und Raphaela positionierte ich so, dass ich sie als Fokuspunkt hatte und mich hinterher genau an diese Stelle stellen konnte. Sie markierte diese Stelle vorher mit einem Stock oder malte ein X in die Erde. Sobald ich dort stand, versuchte ich möglichst gut zu posen ohne einen Lachanfall zu bekommen (man kommt sich dabei echt sehr dämlich vor) und Raphaela drückte oftmals den Auslöser. Ich stand auf und guckte die Bilder schnell durch. Meist waren schon ganz gute dabei, sodass ich hinterher eine Auswahl hatte und wenn nicht, ging ich auf meinen Fokuspunkt zurück und das gleiche Spiel begann von vorne. 

Da ich die Bilder hinterher expandieren wollte, musste ich den Fokus auf manuell stellen. Der Bildausschnitt, in dem ich mich befand war relativ klein, sodass ich einen möglichst unscharfen Hintergrund hatte. Sobald wir das Bild von mir im Mittelpunkt im Kasten hatten, fotografierte ich rund um den ersten Ausschnitt herum, sodass ich das Bild später in Photoshop erweitern und gleichzeitig die minimale Schäfentiefe beibehalten konnte. Lichteffekte fügte ich durch Belichtungsfilter und rummalerei im Bild ein. Dann kamen noch die Elemente zu den Büchern hinzu und ich habe noch ein bisschen an den Farben gedreht, die Natur verändert und einfach so lange rumgespielt bis ich wirklich zufrieden war.

Trotz der Kälte hatten wir viel Spaß. Und vielleicht, aber nur vielleicht werde ich diese Serie noch erweitern. Mal schauen.

PS. Es war wirklich SEHR windig. Siehe unten. 😀