Tag zwei in Paris. Es ging zum Eiffelturm und auf den Arc de Triomphe. Wir bahnten uns den Weg durch die Sonne und Selfiesticks – und wimmelten Selfiestickverkäufer ab. Wenn eine Sache nervt in Paris, sind es aufdringliche Verkäufer…

Der zweite Tag in Paris brach an. Wir öffneten die Vorhänge und ein strahlend blauer Himmel lag über Paris. Die Sonne schien und es war ein perfekter Tag, auch wenn ich zum fotografieren immer bewölkte Tage vorziehe. Aber man soll sich ja nicht über Sonne beschweren…

Wir starteten mit einem kleinen Frühstück in den Tag und schlenderten durch ein paar Straßen. Am Vortag hatten wir ein paar interessante Second Hand Läden gesehen und stöberten dort eine Weile zwischen merkwürdigen und ein paar ganz schönen Teilen. Danach kauften wir etwas zu trinken und gingen wir in Richtung Eiffelturm. Dort breiteten wir unseren großen Schal aus und machten ein kleines Picknick, ohne große Malzeit. Das Wetter war einfach herrlich.

Danach erkundeten wir weiter die Stadt und machten uns gegen 19 Uhr auf zum Arc de Triomphe. Wir wollten von dort aus den Blick über Paris genießen und sowohl Fotos bei Sonnenuntergang, als auch bei Nacht schießen. Es gab keine Warteschlange zu dieser Zeit und der Eintritt kostete 12€. Der Blick war fantastisch und das Verkehrschaos direkt um den Arc de Triomphe sehr unterhaltsam. Leider war es auch recht voll und man musste sich einen guten Platz immer erst etwas erkämpfen und sich den Weg durch die Selfiesticks bahnen. Einmal einen guten Platz gefunden, konnte man die Aussicht gut genießen und Paris voll aufsaugen. Um 20 Uhr erleuchtete der Eiffelturm und blinkte. Diese „Lichtinstallation“ hatte ich mir aber ehrlich gesagt etwas spannender vorgestellt. So hatte die Beleuchtung eher den Charakter „Weihnachtsbaumschmuck“. Der pur erleuchtete Eiffelturm ohne Geblinke entsprach deutlich mehr meinem Geschmack und war wirklich schön anzusehen. Leider gibt es davon hier kein Foto, da diese Beleuchtung Urheberrechtlich geschützt ist und ich dafür eine Genehmigung bräuchte… Als wir nach etwa einer Stunde wieder hinabstiegen, warteten deutlich mehr Menschen in der Schlange am Eingang.

Abends gab es Pizza und wir gönnten uns einen Cocktail. Danach konnten wir dann besonders gut schlafen, um am Tag drauf fit für das Musée d’Orsay zu sein.