Schottland Tag 1 – Edinburgh

Schottland war IST toll! Ich habe mich während meiner knapp einwöchigen Reise mit meiner Mutter unglaublich in dieses Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien verliebt. Kaum zuhause in Norddeutschland angekommen, vermisse ich die Highlands sehr. Dieses Auf und Ab, See nach See und Gebirge in der Ferne lässt die Landschaft hier eher langweilig erscheinen. Für mich jedenfalls. Vielleicht lebe ich einfach schon zu lange hier, sodass mir die Schönheit in der Natur nicht mehr ganz so sehr auffällt. In Schottland konnte ich meinen Zeigefinger jedenfalls nicht vom Auslöser nehmen.

Wir kamen am Montag spät am Abend in Edinburgh an und haben an dem Tag nichts mehr unternehmen können. Am Dienstag, quasi unserem ersten richtigen Tag in der Stadt, wurde in der New Town geshoppt. Jedenfalls bis 17 Uhr, da um diese Uhrzeit die meisten Läden in der Haupteinkaufsstraße, der Princes Street, schließen. Hier habe ich die Kamera die meiste Zeit über im Kamerarucksack gelassen. Als wir abends dann aber die Old Town erkundeten, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu fotografieren. Es wurde langsam dunkel, sodass auch dort nicht mehr so viel los war. Großer Vorteil war die Dämmerung beim fotografieren vom Edinburgh Castle. Es war menschenleer und ich hatte so eine freie Sicht durch den Sucher.

Ach, und die schottischen Ampelschaltungen sind für Fußgänger ein Graus. Nun verstehe ich, warum dort jeder einfach so über die Straßen rennt…