Schottland Tag 4 – Ab durchs Land

Mallaig-Inverness

Freitag standen wir recht früh auf, nachdem wir uns am Donnerstag Abend noch spontan eine Bed & Breakfast Unterkunft in Mallaig gesucht hatten. Wir bekamen traditionelles English Breakfast und konnten vom Frühstücksraum aus direkt auf´s Wasser blicken. Tolle Aussicht! Die Fähre von Mallaig nach Armadale auf der Insel Skye ging schon gegen 10 Uhr und dauerte ca. 30 Minuten. Wir hatten auch am Freitag bestes Wetter, nur der Wind war morgens noch ziemlich kalt.

In dem kleinen Ort Armadale angekommen fuhren wir die einzige Hauptstraße auf der Isle of Skye entlang. Es ging einmal hoch nach Staffin und dann wieder zurück. Alle paar Minuten machten wir halt und parkten in einer den vielen Haltebuchten, um Fotos zu schießen. Eigentlich hätte man wirklich jede Minute halten können, weil die Landschaft dort einfach atemberaubend schön ist. Blauer Himmel, Berge, Wasserfälle, Schafe am Straßenrand und überall ist man von Wasser umgeben… Achtung Bilderflut!

Die nächsten beiden Bilder sind zwei meiner absoluten Lieblingsbilder, die ich auf der Isle of Skye gemacht habe. Ich denke sie zeigen die Weite, die man auf dieser Insel spürt sehr gut und spiegeln das Gefühl der Freiheit wider. Irgendwann möchte ich noch mal dort hin und ein bisschen mehr Zeit einplanen. Zu gerne wäre ich noch dichter an den Old Man of Storr gewandert, um dieses eine perfekte Bild zu schießen. Auch hätte ich gerne die Fairy Pools gesehen. Aber die Zeit war leider etwas knapp. Und so verließen wir nach ein paar Stunden die Insel und fuhren in Richtung Lock Ness.

Auf unserer Fahrt kamen wir bei Dornie an dem bekannten Eilean Donan Castle vorbei. Es ist nicht nur sehr schön anzusehen, weil es durch eine Brücke erreichbar ist und von Wasser umgeben ist, sondern diente auch schon oftmals als Filmkulisse. Es ist bekannt durch Highlander oder James Bond „Die Welt ist nicht genug“. Als wir weiterfuhren entdeckten wir, dass es noch einen kleineren Weg über einen „Hügel“ gab. Also sind wir dort entlang gefahren und kamen immer höher und die Straße wurde immer schmaler und plötzlich konnte man über die komplette Landschaft blicken. Wir verweilten dort ein wenig und mussten dann weiter. Schließlich wollten wir noch an dem Tag bis Inverness kommen.

Auf der Strecke lag auch das Urquhart Castle. Wir haben überlegt, ob wir uns diese Ruine aus näherer Entfernung ansehen, aber die Preise waren für eine Ruinenbesichtigung doch etwas abschreckend. Vom Parkplatz aus konnte man leider kaum etwas von der Burg sehen, weil alles mit Zäunen und Büschen versehen war. Um wirklich gute Fotos schießen zu können sollte man mit einem Fahrstuhl nach unten fahren und natürlich Eintritt bezahlen. Dann entdeckten wir aber eine kleine Reisegruppe, die ein Stück weiter ging und von einer Zaun- und Baumlosen Stelle fotografierten. Wir taten es ihnen gleich. Es war ein super Tipp.

Als wir in Inverness ankamen, suchten wir uns ein Hotel, checkten online ein und konnten uns noch eine Weile in der Stadt umsehen und uns etwas zu essen suchen. Die Kamera holte ich aber erst raus, als es schon sehr dunkel war, deshalb gibt es von Inverness keine wirklich guten Bilder. Es gab dort aber auch nichts wirklich besonderes zu sehen. Es ist die Hauptstadt der Highlands und hat ausnahmsweise mal ein paar mehr Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten als die anderen Orte.