USA/KANADA URLAUB – Portland & Mount Rainier

Nächstes Ziel unserer USA Reise war Portland. Dort haben wir schon im Voraus eine Airbnb Unterkunft gebucht und kamen in einem schönen Haus in einer netten Umgebung unter. Bis zur Max Light Rail Station war es nicht weit und mit dieser Straßenbahn, die eher ungewöhnlich für amerikanische Städte ist, kam man überall gut hin. Gleich am ersten Tag in Portland besuchten wir Powell´s Books. Mit einer Verkaufsfläche von 6317 m² ist Powell´s der größte Buchladen der Welt. Dort gab es wirklich alles. Leider war er auch sehr voll und man konnte sich gar nicht alles genau ansehen, besonders auch, weil wir dafür einfach nicht genug Zeit hatten. Viele hatten uns geraten diesem Buchladen einen Besuch abzustatten und man wird wirklich nicht enttäuscht. Wenn ihr mal in Portland sein solltet, ab zu Powell´s! Ich habe dort nur ein Buch über Editorial Design gekauft, hätte aber noch locker 100 weitere Designbücher mitnehmen können. Wäre da nur nicht der ständige Gedanken an den viel zu kleinen Koffer…

Am selben Tag erkunden wir noch ein paar Secondhand Läden und aßen Burger (natürlich!). Wir kamen leider relativ spät in Portland an, weil wir noch zu lange die Höhlen am Hug Point State Park erkundeten und hatten am ersten Tag dadurch nicht mehr so viel Zeit. Dafür legten wir am nächsten Tag so richtig los.

Powells Book Shop Portland

Es war Sonntag, also hin zum Saturday Market. Hmm, hört sich irgendwie falsch an, aber der Markt geht kurioserweise über das ganze Wochenende, nennt sich jedoch nur Saturday Market. Dort gab es Livemusik, allerlei Stände mit Kunsthandwerk und natürlich Essen. Wir konnten uns gar nicht entscheiden, was wir uns nun zu essen kaufen sollten. Also gingen wir erst einmal weiter und testeten später ägyptisches und original griechisches Essen. Nom, lecker!

Portland Market

Portland Saturday Market

In Portland muss man Donuts essen und die besten gibt es angeblich bei Voodoo Doughnuts. Dort stehen tatsächlich Massen von Menschen über eine Stunde an, um diese Doughnuts zu kaufen. Die Schlange reicht um mehrere Häuserblöcke und Straßenmusiker ergattern sich den besten Platz direkt vor diesem Laden. Wir bekamen glücklicherweise den Tipp lieber zu Blue Star Donuts zu gehen. Dort seien die Donuts leckerer und man steht gerade mal 5 Minuten an. Wir haben diesen Tipp genutzt und lieber die Blue Star Donuts probiert. Sie waren nicht schlecht, aber wahrscheinlich sind Felix und ich einfach keine Donutmenschen. Sie waren sehr süß und ich konnte meinen mit 100 Kilo Schokolade überzogenen Donut nicht mal anfassen ohne mich auch nur im geringsten einzusauen. Felix probierte dort übrigens auch cold brewed coffee, scheinbar DAS neue Trendgetränk, jedenfalls in Portland, der ultimativen Hipster-Hochburg. Ich habe den kalten Kaffee ebenfalls probiert und bin definitiv nicht überzeugt. Mein Kaffee bleibt warm und der von Felix auch. Die Glasflasche war jedoch sehr schön anzusehen und ich wollte sie eigentlich mitnehmen, habe sie aber irgendwo vergessen.

Toll an Portland ist, dass man überall großartige Kunstwerke an den Wänden findet. Diese Stadt ist sehr hip, es gibt tolle Shops und alles ist irgendwie schön gestaltet. Für Designer ist Portland auf jeden Fall interessant und eine Reise wert. Auffällig sind die vielen kleinen Mikrobrauereien, die wie Pilze aus dem Boden sprießen und Vollbärte, wobei man immer 2 mal schauen muss, ob so ein Bart nun zu einem Hipster oder zu einem Obdachlosen gehört. Wenn man morgens durch Portlands Innenstadt läuft, erkennt man das Ausmaß erst richtig. Man muss sich teilweise zwischen Tüten mit gebliebenen Habseligkeiten und vollen Einkaufswagen, Matten und Schlafsäcken hindurch quetschen. Über 4000 Obdachlose leben auf den Straßen von Portland und das macht sich bemerkbar. Es riecht an jeder Ecke nach Urin.

Voodoo Doughnut portland

Streetart Portland

Streetart Portland

Blue Star Doughnut Portland

Blue Star Doughnut

Portland

Am Montag verließen wir Portland auch schon wieder und fuhren in den Mount Rainier National Park ganz hoch bis Paradise. Dieser Park ist wirklich atemberaubend schön. Leider war es auch hier durch die Hitze ausgetrocknet und die eigentlichen Wassermassen wurden auf einen kümmerlichen Rest reduziert. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie gewaltig dieser Park im Herbst sein muss, wenn Nebel in den Wäldern hängt und Regenmassen die Flussbetten füllen. In Paradise angekommen liefen wir die kürzeste Wanderroute und mussten dann auch schon wieder weiterfahren. Immer wieder machten wir halt und schossen Fotos, genossen den Ausblick und versuchten nicht an die baldige Abreise zu denken. Nachdem wir den National Park verließen, verschwanden die Wälder immer mehr und irgendwann erschien es uns fast, als würden wir durch Wüstengebiet fahren. Wir kamen bis Yakima und suchten uns dort ein günstiges Motel.

Mount Rainier

Mount Rainier

Mount Rainier

Mount Rainier

Mount Rainier

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park