USA/KANADA URLAUB – Westcoast Roadtrip

Im letzten Post schrieb ich über unsere Zeit bei Marina in Kanada. Danach ging es für uns wieder zurück nach Seattle. Dort holten wir gegen etwa 19 Uhr unseren Mietwagen am Flughafen ab und fuhren an dem Tag leider nur noch eine kurze Strecke bis Süd-Tacoma und übernachteten in einem Motel. Am nächsten Tag fuhren wir erholt und voll motiviert weiter über Olympia und dann die Route 101 am Olympia National Park entlang bis nach Port Angeles. Wir überlegten noch weiter zu fahren und auch den Olympia National Park zu erkunden, jedoch war uns der Parkausweis dann etwas zu teuer und wir entschieden uns lieber auf dem Rückweg den Mount Rainier National Park anzusehen. Ich denke das war eine kluge Entscheidung. Leider mussten wir dann wieder ein Stück zurück nach Port Angeles fahren, da wir ansonsten keine Unterkunft bekommen hätten. Port Angeles selbst ist nur leider recht klein und öde. Von Port Angeles kommt man mit einer Autofähre auch nach Vancouver Island, Kanada. Allgemein gibt es dort rund um den Olympic National Park keine wirklich großen Städte und alles ist sehr ländlich und weit auseinander gezogen. Auf unserer Fahrt bis Port Angeles sahen wir viele Seen, Berge in der Ferne und nebelverhangene Wälder. Die Gegend dort ist wirklich wunderschön, doch es sollte noch viel schöner werden…

Nachdem wir die Nacht in einem Motel in Port Angeles verbracht haben, wollten wir dieses Mal auch das inklusive Frühstücksangebot nutzen. Dieses bestand dann jedoch nur aus einem Blueberry Muffin und einem Kaffee. Dieses umfangreiche Frühstücksangebot sättigte leider nicht so ganz und ist für den deutschen Touristen vielleicht auch etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fuhren wir erst einmal weiter und kauften uns später in Forks noch jeder ein Sandwich. Ja, Forks dürfte manchen von euch vielleicht bekannt vorkommen (Twilight sei Dank!). Natürlich darf ein Bild am Twilight Schild nicht fehlen. Wir machten uns auf den Weg zum Strand „La Push“, guckten noch mal im Handy nach der richtigen Navigation und standen plötzlich vor einer Twilight Film Kulisse. Scheinbar kann man das Haus sogar mieten. Ich möchte nicht wissen wie ausgebucht das in der ersten Zeit gewesen sein muss…

Wir fuhren weiter durch das Quileute Reservat nach La Push und dort zum 3rd Beach. Leider bemerkten wir erst als wir irgendwo mitten im Wald standen, dass man dort noch ein ganzes Stück zum Strand gehen musste. Da wir leider keine Ahnung hatten wie weit das noch sein würde und wir weder wirklich warme Kleidung anhatten, noch irgendwas zu trinken dabei hatten, drehten wir um und fuhren ein Stück weiter zum 1st Beach. Dort konnte man direkt am Strand parken. Das war vielleicht nicht ganz so schön, aber für uns etwas praktischer, weil wir ja leider nicht all zu viel Zeit hatten. Schön war es dort trotzdem.

Von La Push aus fuhren wir wieder ein Stück zurück nach Forks und dann hinunter zum Ruby Beach. Unsere Airbnb Hosts in Seattle hatten uns diesen Strand empfohlen und wir wurden nicht enttäuscht. Schon als wir aus dem Auto stiegen konnte man die raue See hören und nicht weit entfernt führten wilde Treppenstufen hinunter zum langen Sandstrand. Der Nebel hing an den vielen Felsen, die sich aus dem Wasser erhoben. In diesem Moment, als mir der Wind um die Ohren wehte und ich die Pazifikluft einatmete, war es um mich geschehen. Ich habe mich in die raue Pazifikküste verliebt.

Hier hätte ich ewig bleiben können, doch leider mussten wir irgendwann weiterfahren. Ruby Beach wird sicher noch für eine lange Zeit der schönste Ort bleiben, an dem ich je war.

An diesem Tag fuhren wir relativ weit und kamen bis nach Seaside. Wir suchten uns dort ein Motel und erkundeten abends noch diesen doch recht überfüllten Touristenort. Es reihten sich Restaurants an Restaurants, Casinos an Casinos und Souvenirläden an Souvenirläden. Der Ort an sich war mir etwas zu touristisch ausgelegt, der Strand dort ist aber recht schön. Ich nahm am Abend meine Kamera mal nicht mit. Wir liefen am Strand lang, beobachteten die untergehende Sonne, die wie ein roter Ball über den derben Wellen leuchtete und genossen den Moment. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich dort keine Fotos gemacht habe, andererseits denke ich, dass man nicht immer alles fotografisch festhalten muss und auch einfach mal den Moment genießen sollte. Und das taten wir auf jeden Fall.

Am nächsten Tag wollte ich unbedingt noch einen Abstecher zum Cannon Beach machen, da ich so viel tolles über diesen Strand gehört hatte, doch dort angekommen war es einfach viel zu überlaufen. Das Wetter war zu gut für tolle Nebelbilder mit dem Haystack Rock im Mittelpunkt. Außerdem lockte die Sonne zu viele Menschen an, um dort wirklich gut fotografieren zu können. Ich freute mich so sehr auf diesen Strand und wurde dort leider etwas enttäuscht. Um meine Laune zu steigern fuhren wir weiter zum Hug Point State Park. Dieser Strand ist scheinbar eher unbekannt und wesentlich leerer. Zudem sind dort Wasserfälle, Höhlen in den Felsen und wunderschöne Fotokulissen.

Gegen Mittag mussten wir dann jedoch aufbrechen, um noch rechtzeitig bei unserer Airbnb Unterkunft in Portland anzukommen. Dazu gibt es dann im nächsten Post mehr!

Am nächsten Tag wollte ich unbedingt noch einen Abstecher zum Cannon Beach machen, da ich so viel tolles über diesen Strand gehört hatte, doch dort angekommen war es einfach viel zu überlaufen. Das Wetter war zu gut für tolle Nebelbilder mit dem Haystack Rock im Mittelpunkt. Außerdem lockte die Sonne zu viele Menschen an, um dort wirklich gut fotografieren zu können. Ich freute mich so sehr auf diesen Strand und wurde dort leider etwas enttäuscht.

Um meine Laune zu steigern fuhren wir weiter zum Hug Point State Park. Dieser Strand ist scheinbar eher unbekannt und wesentlich leerer. Zudem sind dort Wasserfälle, Höhlen in den Felsen und wunderschöne Fotokulissen.

Gegen Mittag mussten wir dann jedoch aufbrechen, um noch rechtzeitig bei unserer Airbnb Unterkunft in Portland anzukommen. Dazu gibt es dann im nächsten Post mehr!