Yin Yang

Ja, ich habe es geschafft und ein letztes Mal an dieser Leinwand herumgeschmiert. Anfangs war ich ganz zufrieden und bin nach einer Schicht Acryl auf Öl umgestiegen. In Öl habe ich es nun auch zu Ende gemalt, hatte aber so meine Schwierigkeiten mit meinen Farbtuben. Diese sind nämlich etwas ausgelaufen und wurden dadurch von der Konsistenz ziemlich hart und ließen sich nicht mehr flüssig vermalen. Zudem war mein weiß so gut wie leer. Letztendlich ist das Bild nicht ganz so wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe und auch bin ich im nachhinein nicht zufrieden. Die Hände sind schrecklich, was zum einen daran liegt, dass ich Hände nicht malen kann und zum anderen meine Farbe nicht vermalbar war. Habe ich weiß aufgetragen, befand sich nur ein dicker Klumpen auf der Leinwand und dieser wollte sich auf keinen Fall vermalen lassen. Ich gab es dann auf und redete mir ein, es sei nun einfach etwas abstrakter. Fazit des gestrigen Öl-Abends: Ich brauche neue Ölfarben!

Das Bild braucht nun einen passenden Rahmen, den Felix und ich irgendwo auf einem Flohmarkt auftreiben wollen und dann kommt es bei Felix an die Wand. Mir ist das Bild für meine Gallerie über dem Bett dann doch etwas zu groß und außerdem würde ich es dann ständig sehen und mir jedes Mal einreden es sei schrecklich geworden. Nee nee, Felix mag es, also bekommt er es auch für sein Zimmer.

Hier noch mal ein Ausschnitt aus dem Bild, welcher mir am besten gefällt. Die Übergänge im Gesicht mag ich nämlich ausnahmsweise ganz gerne. Und auch gibt es noch eine Version im Hochformat. Das ist das witzige an dem Bild. Es funktioniert sowohl im Quer-, als auch im Hochformat.

Das Referenzbild ist von meiner Lieblings-Fotografin Laura Zalenga: http://www.flickr.com/photos/laurazalenga/7971558818/