Zeichenstudien aus der Schule Nr. 2

Dort oben könnt ihr die Gemüse/Fruchtstudie sehen, die wir in Zeichnen angefertigt haben. Das Foto ist irgendwie nicht so schön, weil dadurch die Schattierungen etwas untergehen. Ich mag diese Studie sehr gerne, weil das zeichnen Spaß gebracht hat (abgesehen von der Ananas). Mir persönlich gefällt der Lauch am besten, da man dort die Struktur so schön erkennen kann. Und im Ingwer findet man einen gestrandeten Pottwal unten links und einen Alf oben rechts. Das fiel mir während des zeichnens auf und seither konnte ich mich nicht mehr auf das Gemüse konzentrieren, sondern nur noch auf den Pottwal und Alf. Ich habe den Rest auch nur noch angedeutet, damit man die beiden Figuren später auch gut erkennen kann.

Das untere Bild entstand recht früh im 1. Semester. Wir mussten uns gegenseitig zeichnen, möglichst ohne auf das Blatt zu sehen und ohne den Stift abzusetzen. Hört sich schwer an – ist es auch. Und man sieht es… Die Ergebnisse sind aber echt ganz witzig anzusehen und die meisten Personen erkennt man sogar. Probiert es mal aus. Es bringt echt Spaß!

Die nächste Zeichnung entstand ungefähr im gleichen Zeitraum wie die obere. Wir haben Drahtfiguren geformt (meine war Hugo der böse Osterhase) und musste diese dann etliche male abzeichnen. Mal nur miteinem Strich ohne abzusetzen, mal ganz detailliert, sodass man den Draht erkennt. Ich glaube wir alle haben diese Aufgabe verflucht, weil es einfach Ewigkeiten gedauert hat und man selbst gar nicht weiß was man später mit einem Bild voller hässlicher Drahtfiguren machen sollte. Naja, wir haben es geschafft und nun versauert das Bild in meiner Mappe.

Als nächstes zeige ich euch ein Stillleben, das wir aus verschiedenen sich wiederholenden Schreibutensilien zusammenstellen sollten. Ich habe später fast alle Bilder zusammen mit Raphaela interpretiert. Mein Bild zeigt ein Kriegsszenario. Oben links befinden sich die jungen Soldaten, die ihren tod bereits kommen sehen. Sie kämpfen, doch der Gegner, der Kuli mit Bambus-Speer ist eindeutig zu stark und tötet jeden einzelnen. traurige Geschichte.

Und als letztes kommen nun noch zwei Bilder, die durch die die außergewöhnliche Schraffur auffallen. Es handelt sich um eine Horizontal-Schraffur und eine Diagonal-Schraffur. Bei beiden Bildern werden jedoch ganze Linien gezogen, die nur durch unterschiedlich starkes aufdrücken Schatten und Licht darstellen. Wird mehr aufgedrückt wird die Strichstärke dunkler und dicker. So wird Schatten dargestellt. Genau umgekehrt erkennt man helle Lichtzonen. Diese Aufgabe war nicht sehr beliebt, weil das Ziehen der langen Linien auf A2 Papier nicht gerade die schönste Beschäftigung ist. Und ich kann keine Töpfe von Innen zeichnen… 3 mal neu angefangen und es sieht immer noch doof aus…