Im November waren Felix und ich mit unseren guten Freunden Denise und Franz für 3 Wochen in Neuseeland. Wir hatten dort ein Wohnmobil gemietet und ließen 5000 Kilometer hinter uns zurück. Wir lebten für drei wundervolle Wochen einen großen Traum in einem der schönsten Länder der Welt. Dies ist der erste Artikel und zeigt noch nicht mal Neuseeland selbst, sondern Doha in Katar, da wir dort ganze 9 Stunden Wartezeit am Flughafen hatten.

Endlich ging sie los, die große Reise! Wir hatten einen langen Weg vor uns und machten uns am Freitag, den 03.11.17 nach der Arbeit auf den Weg. Vorher packten wir noch die letzten paar Dinge in unsere großen Rucksäcke und stärkten uns, bevor wir gegen 21 Uhr zum Hamburger Hauptbahnhof fuhren und den Zug nach Kopenhagen nahmen. Von dort aus ging am nächsten morgen der Flug nach Doha, Katar. Die Bahnfahrt nach Kopenhagen verging glücklicherweise wie geplant. Vorher haben wir uns noch etwas sorgen gemacht, da wir in Flensburg nur 8 Minuten Umstiegszeit hatten und die Bahn auch noch leicht verzögert einfuhr. Erst einmal in dem Zug nach Fredericia gewesen verlief alles problemlos. Dort hatten wir dann noch 2 Stunden Wartezeit, bis der Zug nach Kopenhagen fuhr. Nach der ersten Tortour, der Zugfahrt mitten in der Nacht, stand die zweite Hürde noch vor uns – der Flug.

Am Samstag morgen, dem 04.11.17 flogen wir dann nach Doha, der Hauptstadt von Katar. Der Flug war mit etwa 6 Stunden noch angenehm. Dort angekommen fühlten wir uns auch alle 4 noch recht fit, spielten Kniffel und überbrückten die erste Zeit, der 9 Stunden Aufenthalt. Super war jedoch, dass wir in Doha noch eine Sightseeing Tour mitmachen konnten. Ohne Visum kommt man sonst nämlich nicht vom Flughafengelände herunter und das kann ganz schön langweilig werden…

Wir meldeten uns also für die letzte Tour des Tages an, die von 19 bis 22 Uhr stattfand. Eigentlich kann man sagen 20 bis 22 Uhr, da etwa eine Stunde eingeplant wurde, um sich ein Besucher Visum zu organisieren. Die Security Kontrolle und der eine Stempel im Reisepass für die kurze Tour beschlagnahmte etwa 40 Minuten. Danach wurde man von dem Reiseleiter weiter in einen kleinen Bus geführt. Er erzählte ein paar Details, z.B. dass es allein für den König ein eigenes Flughafenterminal gibt oder, dass die Stadien, die für die Fußball WM gebaut werden nach der Veranstaltung wieder abgebaut werden.

Die Tour führte uns genau an 3 Standpunkte. Der erste Stop war ein Aussichtspunkt, von dem man über die Skyline Dohas gucken konnte. Danach ging es weiter zu einem kleinen Yachthafen, wo ein paar Schiffe der Reichen lagen und man dort dann auch direkt teure Handtaschen von Gucci, Prada und co. kaufen konnte. Eigentlich wird man hier nur zum schnellen shoppen rausgelassen. Die letzte Station war auch die interessanteste. Hier hatte man auch etwas mehr Zeit. Der Bus hielt am Markt Souq Waqif, wo wir die Umgebung auf eigene Faust erkunden konnte. Der Markt selbst war wirklich nett und man wurde auch nicht bequatscht, dass man etwas kaufen sollte. Nachdem wir noch Sesamringe aßen, ging es wieder zurück zum Flughafen und die Warterei ging weiter, bis dann der nächste Flug nach Auckland bevorstand.